Burundi: Solarenergie zur Verbesserung der Lebensbedingung von Kindern in den Provinzen Ruyigi, Rutana und Cankuso 

mit unserer Partnerorganisation LVIA

Die Übertragungs- und Verteilungsnetze der Elektrizität in Burundi sind veraltet. Vor allem in den ländlichen Gebieten wird vorwiegend Holz für Brennstoff und Lichtquellen verwendet. Das Ziel besteht darin, mit dem Zugang einer modernen, effektiven, effizienten und nachhaltigen Energiegrundversorgung netzunabhängige Haushalte zu ermöglichen. Netzferne Haushalte erhalten einen Zugang zu Solarenergie. Das Projekt ermöglicht die Installation von 350 Solar-Photovoltaikanlagen. Diese Anlagen werden mehr als 2275 Menschen im ländlichen Burundi erreichen. Davon können 1500 Kinder profitieren.

Durch die Verbrennung von Holz und des dabei entstehenden Rauches werden schwere Atemwegserkrankung verursacht. Davon betroffen sind vor allem die Kinder. Durch eine Installation von Photovoltaikanlagen kann die Gesundheit der Kinder verbessert werden.

Zudem trägt die Solarenergie auch zur Verbesserung des CO2- Ausstosses und einer Reduktion der Abfälle bei.

Der Zugang zur Elektrizität für Haushalte, vor allem in den ländlichen Gebieten, hat einen grossen Einfluss auf die Organisation des Familien- und Soziallebens. Die Kinder werden länger lernen können, was den schulischen Erfolg verbessert. Darüber hinaus werden die Kinder einer gesünderen Umwelt ausgesetzt, was wiederum ihre Gesundheit fördert.