Äthiopien: Förderung der landwirtschaftlichen Entwicklung in der Arsi Zone

mit unserer Partnerorganisation LVIA

Für die Äthiopier gehören Armut, geringe wirtschaftliche Chancen, Gruppendruck und fehlende Grundversorgung zu den Hauptursachen der Migration. Die Agrarindustrie bietet grosse Chancen, um Jugendliche, Frauen und Rückkehrer in den pflanzlichen Anbau und damit in die Wertschöpfungsketten miteinzubeziehen, hat aber mit Infrastruktur-, Management- und Technologielücken zu kämpfen. In diesem Zusammenhang wurde eine spezifische Unterstützung für Jugendliche und Frauen entwickelt, welche stabile Arbeitsstellen innerhalb der bestehenden landwirtschaftlichen Genossenschaften in der Region sichern sollen.

Allgemeines Ziel: Beitrag zur Verringerung der Migration in Nord- und Zentraläthiopien durch die Verbesserung der Lebensbedingungen der am stärksten gefährdeten Bevölkerung mit Schwerpunkt auf Jugendliche und Frauen.

Spezifisches Ziel: Einrichtung von integrativen Wirtschaftsprogrammen, die Beschäftigungsmöglichkeiten für potenzielle Migranten oder Rückkehrer schaffen.

Die erwarteten Ergebnisse sind zum einen die Verbesserung der Ernährungssicherheit der Gemeinden der Region und zum anderen die Verringerung der Armut in den ländlicheren Gebieten.

Mit Schulungen für Genossenschaften der Tomatenproduktion zu landwirtschaftlichen Techniken, Wassernutzung, Erntemanagement und Lagertechniken; den Bau von Lagerinfrastruktur, Bereitstellung von Ausrüstung und interner Dienstleistungen und die Durchführung von Schulungen über IPPM (Integrierte Produktion und Schädlingsbekämpfung) sollen die Ziele verfolgt werden.

Das Projekt dauert 12 Monate beginnend im Januar 2020 und wird in der Arsi-Zone durchgeführt. Begünstigt werden durch dieses Projekt etwa 10‘250 Person, wovon 60% Frauen und Kinder sind.