Montag, 26. Januar 2026
Heute fuhren wir gemeinsam mit Rahim nach Mbadate. Das Dorf verfügt über eine ungenügende Wasserversorgung und hat bislang keinen Zugang zu Trinkwasser. Gemäss den beigezogenen Experten kann durch eine Bohrung genügend Wasser für das gesamte Dorf mit rund 2’000 Einwohnerinnen und Einwohnern gefasst werden. Dieses Wasser ist jedoch noch nicht trinkbar.
Um langfristig eine sichere Versorgung zu ermöglichen, ist der Einsatz einer Entsalzungsanlage geplant. Damit soll ein Teil des geförderten Wassers in Trinkwasser umgewandelt werden.
Derzeit wird die Hauptbohrung vorgenommen. Im Anschluss wird das Wasser detailliert analysiert. Auf dieser Grundlage werden die nächsten Schritte sorgfältig und schrittweise geplant.
Als Zeichen ihrer Dankbarkeit tanzten die Frauen des Dorfes für uns und beschenkten uns mit Hibiskusblüten, Bohnen und Nüsschen – eine Geste, die uns tief berührt hat.
Mit einem Pferdewagen besuchten wir anschliessend einen abgelegenen Aussenweiler. Dort trafen wir auf noch ärmlichere Lebensbedingungen. Trotz ihres Mangels überreichten uns alle Frauen etwas aus ihren eigenen Vorräten. Diese Grosszügigkeit, gerade im Wenigen, hat uns besonders bewegt.
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