Schwester Martha, von der Pupouniere ist ein Geschenk, ein Sonnenschein, es gibt nichts besseres für die 32 Kinder, die dort zu Hause sind. Ihr Lachen öffnet jedem das Herz und sie sagt, wir müssen diesen Kindern in den ersten 2 Lebensjahren das Leben so gut es nur geht, schön machen und ihnen Lebensfreude schenken, damit sie etwas gestärkt weitergehen können. Ein riesen Dankeschön!
In Keur Martin muss das Projekt, eine Lehrerunterkunft zu bauen, warten. Unsere Erwartung und Bedingung, wurde nicht erfüllt, die Bäume stehen nicht wie abgemacht auf dem Pausenplatz. Der Schulleiter ist am Boden zerstört, aber sie müssen sich an die Abmachungen halten.
Unser Begleiter Rahim hat vor Ort vorbildlich gehandelt & seinen Landsleuten klar gemacht wie das läuft: „von nichts, kommt nichts!“
In Tataguine besichtigen wir das freie Gelände für ein neues Gymnasium. Der Präsident, der für dieses Projekt gegründeten Kommission, übergibt uns im Sinne eines Finanzierungsantrages die offizielle Bewilligung der Gemeinde & die Projektbroschüre. Ausserdem erfahren wir, dass kein Geld vorhanden ist für Wandtafeln und Kreide. Den Sportplatz aus Beton haben Schüler und ehemalige Schüler gespendet: pro Person 18 Rappen! Für uns so wenig, für sie die Welt...
Am Abend gewinnt Senegal den Halbfinal im Afrikacup gegen Ägypten. Tausende Junge Leute Rennen an unserem Hotel vorbei zum Hauptplatz von Thiès um zu feiere . Eine wahre Freude, dieses Volk weiß noch wie man Freude zeigt. Nicht vorzustellen, wenn sie am Sonntag auch noch den Final gewinnen würden!

